Ried-Blitzschutz Glossar Wichtige Namen und Begriffe zu Wetter, Gewitter und Blitzschutz

Benjamin Franklin

Benjamin Franklin, (* 17. Januar 1706 in Boston, Massachusetts; † 17. April 1790 in Philadelphia, Pennsylvania) war ein nordamerikanischer Drucker, Verleger, Schriftsteller, Naturwissenschaftler, Erfinder und Staatsmann. (Wikipedia)

Franklins Leben war in hohem Maße von dem Willen geprägt, das Gemeinwesen zu fördern. Er gründete die ersten Freiwilligen Feuerwehren in Philadelphia sowie die erste Leihbibliothek Amerikas und konstruierte einen besonders effektiven und raucharmen Holzofen. Auch machte er wissenschaftliche Entdeckungen, unter anderem erfand er - neben anderen - den Blitzableiter. (Wikipedia)

Franklin stellte fest, dass elektrostatische Entladungen erstaunliche Ähnlichkeit mit Blitzen aufwiesen. Er fand heraus, dass elektrische Ladungen von Metallspitzen angezogen werden. (Wikipedia)

Michael Faraday

Michael Faraday (* 22. September 1791 in Newington, Surrey; † 25. August 1867 in Hampton Court Green, Middlesex) war ein englischer Naturforscher, der als einer der bedeutendsten Experimentalphysiker gilt. (Wikipedia)

Der faradaysche Käfig (auch Faradaykäfig) ist eine allseitig geschlossene Hülle aus einem elektrischen Leiter (z. B. Drahtgeflecht oder Blech), die als elektrische Abschirmung wirkt und somit Objekte in ihrem Inneren vor elektrischen Strömen schützt. (Wikipedia)

Blitzdichte
Blitzkarte von Deutschland

Jährlich entladen sich über dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland durchschnittlich etwa 1,5 Millionen Blitze. Bei einer Fläche von 357.042 km² entspricht dies einer mittleren Blitzdichte von 4,2 Blitzentladungen pro Quadratkilometer und Jahr. (Dehn + Söhne - Blitzplaner 3. Auflage)

Blitz und Donner

„In einer Gewitterwolke steigen und fallen Winde mit großer Geschwindigkeit. Sie wirbeln die Wassertröpfchen und Eiskristalle in der Wolke kräftig durcheinander. Dabei bauen sich elektrische Ladungen auf. Die Oberseite der Wolke, in der sich die Eiskristalle bilden, wird immer stärker positiv geladen, die untere mit den Wassertröpchen negativ. Ist der Ladungsunterschied groß genug, entlädt sich die Spannung – es blitzt!“ (WAS IST WAS, Band 7: „Das Wetter“ Seite 29; 1999 Tessloff Verlag, Nürnberg)

„Der Blitz heizt die umgebende Luft auf 30 000 Grad Celsius auf. Durch die Hitze dehnt sich die Luft rasend schnell aus. Wenn sie schneller wird als der Schall, also die Schallmauer durchbricht, gibt es einen lauten Knall: es donnert.“ (WAS IST WAS, Band 7: „Das Wetter“ Seite 29; 1999 Tessloff Verlag, Nürnberg)

Verband Deutscher Blitzschutzfirmen e.V.

Historie

Der VDB wurde im Jahr 1910 in Berlin gegründet.

Nach dem 1. Weltkrieg wurde Ende der 20er Jahre das Blitzableitermaterial genormt, welches zuvor schon seit Jahrzehnten als "Berliner Material" bekannt war. Diese Normung brachte den Aufschwung für den Blitzableiterbau.

In den Jahren nach seiner Neugründung 1950 arbeitete der Verband aktiv an der Neufassung der Allgemeinen Blitzschutzbestimmungen (ABB) mit, die bis zum Jahre 1982 die anerkannten Regeln der Technik in Deutschland darstellten. Die ABB Bestimmungen wurden ab 1982 von VDE Richtlinien der Reihe 0185 abgelöst, die seitdem die anerkannten Regeln der Technik, mittlerweile über IEC weltweit harmonisiert, beschreiben.

Heute trägt der Verband den Namen "Verband Deutscher Blitzschutzfirmen e.V.", abgekürzt "VDB".


Aufgaben

Der Verband vertritt die gemeinsamen Interessen seiner Mitglieder in einschlägigen technischen Ausschüssen sowie im Kontakt mit Behörden, Versicherungsgesellschaften und der Öffentlichkeit.

Der Verband beteiligt sich maßgeblich an der Erarbeitung von Vorschriften und Richtlinien für den Bau von Blitzschutzsystemen und der Anwendung und Durchsetzung dieser Vorschriften und Richtlinien in der Praxis. Der Verband erstrebt, den Nachwuchsfragen und der Ausbildung für die Erstellung von Blitzschutzsystemen seine besondere Aufmerksamkeit zu widmen und hierzu auch von behördlicher Seite die notwendige Unterstützung zu erreichen. (http://www.vdb.blitzschutz.com/infos/index.htm)

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